Vladimír Háva war ein Architekt, der hauptsächlich in den Regionen Iglau und České Budějovice tätig war. Er wurde 1927 in Telč geboren. Seine erste Ausbildung im Bereich Bauwesen erhielt er an der Staatlichen Industrieschule für Bauwesen in České Budějovice und studierte anschließend Architektur an der Technischen Universität Brünn, wo er 1950 seinen Abschluss ablegte.
Vladimír Hávas frühe Tätigkeit war mit der staatlichen Projektierungsorganisation Stavoprojekt Jihlava verbunden, die 1949 als Zweigstelle von Stavoprojekt Brno gegründet wurde. In dieser Zeit entwickelte der Architekt den Entwurf für die Eissporthalle Horácký zimní stadion (1955–1956) in Iglau, der zu seinem wichtigsten Projekt überhaupt wurde.
Ab 1965 war er als Leiter des Zentrums des Handelsprojekts in České Budějovice tätig. Als das gleiche Unternehmen 1974 in Iglau gegründet wurde, übernahm er dort die Leitung von einem Team von Projektanten, Architekten und Spezialisten. Das Hauptergebnis seiner Teams waren Kaufhäuser, Einkaufszentren und Geschäfte in der Region Südböhmen (Milevsko, Kremže, Kostelní Vydří) und in der Region Vysočina (Věcov). Darüber hinaus entwarf er mehrere Hotelbauten, etwa das Hotel Rekrea (heute Kotyza) in Humpolec oder das Hotel U Koníčka in Dačice.
Bis zu seiner Pensionierung 1987 war er hauptsächlich im Bereich der Architektur tätig. In diesem Zeitraum arbeitete er für kurze Zeit auch als Pädagoge an der Mittelschule für Bauwesen in Iglau.
AV
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Architekt
Vladimír Háva -
Geburtsdatum
19. 3. 1927 Telč -
Todesdatum
21. 3. 2006 Nové Město na Moravě
Auswahl weiterer Werke
Eissporthalle Horácký zimní stadion, Tolstého 23/1566 Jihlava, 1955−1956
Hotel Kotyza (ehemals Rekrea), Horní náměstí 5, Humpolec
Hotel U Koníčka, Palackého náměstí 50, Dačice
Hotel Kotyza (ehemals Rekrea), Horní náměstí 5, Humpolec
Hotel U Koníčka, Palackého náměstí 50, Dačice
Literatur und sonstige Quellen
Literatura:
Petr Dvořák – Jana Laubová, Funkce a styl (kat. výst.), Statutární město Jihlava 2019, s. 77−89.
Ostatní zdroje:
Jana Laubová, Architektura Jihlavy 1900–2009, nepublikovaná diplomní práce Katedry dějin umění Filozofické fakulty Univerzity Palackého, Olomouc 2009, s. 81.